Mittwoch, 26. Februar 2014

Machupicchu

Wir wurden morgens um sieben von unserem Guide am Hostal abgeholt und fuhren kurz darauf los nach Machupicchu! Die neun stündige  Fahrt über die Berge war anstrengend wollte einfach nicht enden. Um 16Uhr schließlich kamen wir in Hidroelektrika an, von wo aus wir mit unseren mittlerweile gut 22kg schweren Rucksäcken fast drei Stunden leicht bergauf nach Aguas Calientes - dem touristischen Ausgangspunkt eines jeden Machupicchu reisenden - wanderten.
Entlang den Bahnschienen der PeruvianRail ging es ungeplant ohne Guide, im Tal durch eine malerische Dschungellandschaft, die vom Getöse eines reißenden Flusses erfüllt ist!
Das letzte Stück Weg legten wir in völliger Dunkelheit zurück und kamen relativ entkräftet an unserem Hostal an.
Am nächsten Tag waren wir wie geplant um 6Uhr morgens an der Bushaltestelle und warteten erfolglos auf unseren Guide. So beschlossen wir, die Sache nun selbst in die Hand zu nehmen, stiegen in den Bus und machten uns ohne Führung ein Bild von den beeindruckenden Inka-Ruinen! Anfangs noch von dicken Wolken verschlungen, gab sich die Stadt so mysteriös wie man sie von den Geschichten her kennt und gewährte den einströmenden Touristen nur wenig Einblicke. Das Wetter klarte sich jedoch binnen 1,5 Stunden auf und vom Wachhaus oben entfaltete sich die Stadt in ihrer ganzen ehemaligen Pracht vor unserem geistigen Auge!
Man kennt zwar die Bilder, doch persönlich die Ruhe und geheimnisvolle Atmosphäre in den Ruinen zu spüren ist einfach  unbeschreiblich! Trotz hunderter Touristen, kann man sich frei bewegen und stößt nur selten auf Gegenverkehr.
Nach drei Stunden waren wir dann durch und fuhren mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes, holten unsere Rucksäcke aus dem Hostel und aßen zu Mittag, bevor es dann in schlafendem Zustand mit dem Zug zurück nach Hidroelektrika ging. Dieses industrielle Nest in der wirklich hinterletzten Wallachei ist zwar nicht schön, aber von technischer Seite her beeindruckend, da hier Wasser von oben in einen ausgehöhlten Berg gepumpt wird, mit einem immensen Druck nach unten durch einen Generator fließt, über mehrere hundert Meter wieder nach oben gepumpt wird und so zur Stromerzeugung genutzt wird.
Wir stiegen müde aus dem Zug aus, setzen uns in den obligatorischen Mini-Bus und los ging die lange Fahrt zurück nach Cusco, wo wir gegen halb zehn Uhr abends wieder eintrafen!

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