Den folgenden Tag begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück auf der Dachte!rrasse unseres Hostels. Danach ging es an die weitere Planung unserer Tour bis nach Manaus, was uns vor unvorhergesehene Probleme stellte, da die vorab geplante Route mehr Zeit in Anspruch nahm als gedacht. Nach gut einer Stunde hatten wir dann aber auch diese Hürde gemeistert und kauften unsere Bus Tickets nach La Paz. Der Flug über die Weltbekannten Wüstenlinien/Bilder von Nasca fiel für uns leider aus, weil wir schon recht spät dran waren und sie nur morgens oder abends gut zu sehen sind. Alternativ wäre noch die Möglichkeit gewesen zwei davon von einem Ausgangspunkt zu sehen, was jedoch nicht mit unserer Abfahrt nach Bolivien in zeitlichem Einklang stand. Deshalb verbrachten wir den restlichen Tag mit Shopping und rum gammeln, sowie auch einem Drink in einer Taverne wo wir uns noch auf der Wand verewigen durften, bis wir um 18.30Uhr dann die über 20stündige Reise über die Cordilleren nach La Paz in Bolivien antraten. Die Fahrt an sich verlief bis auf eine kleine Panne recht unspektakulär und ging zügig voran, auch der Gegenübertritt war reine Formsache. Landschaftlich waren die Berge sehr schön, Grün und immer wieder mit kleinen Canyons durchzogen, die vermutlich durch Erdbeben entstanden sind. Gegen 19Uhr erreichten wir dann den Stadtrand von La Paz, welcher uns nicht gerade von den Sitzen riss. Keine 30Minuten später wurden wir aber fürstlich belohnt mit einem grandiosen atemberaubenden Panoramablick auf das Lichtermeer, der in einem Talkessel gelegenen Andenmetropole! Am Ziel unserer Reise angekommen, war erst mal Nahrungsaufnahme Priorität, bevor wir uns daran machten wieder in einem der zahlreichen Hostels ein zu checken. An der Bar machten wir noch Bekanntschaft mit einer deutsch/schweizer Reisegruppe, die uns für die nächsten Tage noch ein paar Insider-Tips gab und spät nachts fielen wir dann Hundemüde in unsere Betten.
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